Erfahrungen beim Online-Dating: „Nicht mal ein Versuch war ich wert.“
Heute erreichte mich über unsere aktuell laufende Umfrage zur Partnersuche für Pflegende die folgende Rückmeldung über Erfahrungen beim Online-Dating, die ich sehr bewegend finde und auf die ich daher heute hier antworten möchte. Es geht weit über das Thema Pflege hinaus und bezieht sich auf die Essenz unserer Beziehungsfähigkeit.
Meine Antworten finden sich ausnahmsweise direkt im Text der Rückmeldung an den entsprechenden Stellen.
- „Ich habe einen 3 Jahre älteren Bruder auf dem Niveau eines 3jährigen. Und eine Mutter welche seit über einem Jahr nur sehr eingeschränkt mobil ist. Das sind jetzt keine 24/7 Pflegebedürftige. Aber einfach weg kann ich jetzt auch nicht. Alleine kommen die nicht zurecht.“
Sie befinden sich in einer Situation, in der sich etwa über 10 % der Bevölkerung befinden, und übernehmen Verantwortung für Menschen, die Ihnen am Herzen liegen. Genau damit tun Sie etwas, was in unserer wirklich düsteren, kalten und brutalen Welt ein Lichtblick ist.
- „Gerade als ich letztes Jahr wieder jemanden kennengelernt hatte, hat sich der Aufwand für meine Familie aufgrund äußerer Umstände temporär nochmals deutlich erhöht. Vieles wurde geklärt und läuft. Anfangs hatte ich direkt auf diese Situation hingewiesen. Und das ich zeitlich etwas eingeschränkt bin momentan.“
Ich glaube, auch hier haben Sie völlig richtig gehandelt. Sofort offen die Dinge schildern, wie sie sind. Jede Antwort, die kommt, ist in Wirklichkeit eine gute, auch wenn sie schmerzhaft ist. Denn vergessen wir nicht:
Wir suchen eine Person, mit der wir wirklich durchs Leben gehen können. Umso wichtiger, dass die Basis die richtige ist. Lieber allein bleiben, als unglücklich zu zweit oder durch schmerzhafte Trennungen gehen.
- „Die Antwort war ein – immerhin höflich formulierter – sofortiger Abbruch der Kommunikation. Das hat mich echt getroffen. Nicht mal ein Versuch war ich wert.“
Das ist bitter. Es zeigt in der Tat in gewisser Weise eine Grundtendenz in unserer Gesellschaft:
- Wir vereinzeln und schließen uns maximal eben in Kleinstgruppen, wie Paaren, zusammen, die wiederum bitte keine Verantwortung gegenüber anderen tragen wollen.
Liebe sehen wir als etwas vor allem auf uns selbst Bezogenes. Wir möchten gerne lieben und geliebt werden, aber bitte ohne Komplikationen.
Ich möchte hier keine Lobhudeleien und naiven Blicke auf andere Kulturen werfen, denn in allen Kulturen und Ländern gibt es ähnliche Probleme und Schwierigkeiten, auch wenn sie manchmal verschieden aussehen.
Aber dennoch erlaube ich mir den Hinweis, dass ich hier in Kambodscha, wo ich seit 2015 lebe, solche Probleme seltener erlebe:
- Die Übernahme von auch direkter Pflegeverantwortung wird nicht nur allgemein positiv gesehen, sie wird in Beziehungen und auch bei der Partnersuche nicht als Hindernis wahrgenommen. In der Tat gilt dies auch für eine Reihe weiterer Merkmale, wie Entfernungen, und das, obgleich die Entfernungen oft weit sind und die Menschen weniger materielle Ressourcen haben.
Ich glaube, davon könnten wir etwas lernen, gerade weil wir uns in westlichen Ländern ständig in einer Art Überlegenheitsschein bewegen und so an die ganze Welt herantreten.
- „Ich verstehe es ja bis zu einem gewissen Punkt. Man will die Person nicht die ganze Familie – vor allem wenn Pflegebedürftige da sind.“
Menschlich-psychologisch können wir, glaube ich, alle Reaktionen von Menschen verstehen, zumal wir alle eingebunden sind in die gesellschaftlichen Bezüge, unsere biografischen Erfahrungen, unsere Ängste und Befürchtungen und auch unseren Wunsch, Schwierigkeiten möglichst zu vermeiden.
Manchmal verlieren wir durch unseren Wunsch zu vermeiden aber weit mehr, als wir gewinnen:
- Die Single-Raten sind seit Jahrzehnten steigend, und zwar bei denjenigen Singles, die eigentlich eine Partnerschaft wünschen. Gleichzeitig sehen wir auch hier bei Gleichklang manchmal mit gewisser Verblüffung, an welchen Dingen wir uns angewöhnt haben, Beziehungen scheitern zu lassen.
Aber ich möchte auch noch anmerken, dass wir nach vorne schauen und nicht verbittert sein brauchen.
Menschen sind vielgestaltig und allgemeine Aussagen sind fast immer falsch:
Es kann eben auch Gründe geben, warum jemand für ein Merkmal von uns aktuell keine Akzeptanz aufbringt. Das sehen wir auch in der laufenden Umfrage über Pflegende, wo manche schreiben, dass sie bei der Partnersuche vorsichtig sind, weil sie gegenwärtig eine erneute Pflegeverantwortung nicht bewältigen könnten. Was für einige gilt, gilt aber eben nicht für alle. Richten wir unseren Blick darauf aus, dass wir letztlich ja in aller Regel (also bei monogamen Beziehungen) nur einen Menschen kennenlernen möchten, wie viele uns vorher ablehnten, kann uns eigentlich egal ist.
- „Jeder findet es toll wenn man sozial ist und vor allem innerhalb der Familie zusammenhält, solange man nicht mit drinnenhängt. Vielleicht war das damals ganz gut, dass es sofort zu Ende war. Aber ich bin mir nur leider sicher, dass viele wenn ich meine Situation schildere sich zurückziehen. Ich bin noch Mitglied bei Gleichklang, habe aber seitdem nichts mehr gemacht.“
Ja, ich glaube, es war gut. Vermutlich wäre die Beziehung nicht tragfähig geworden. Dass Sie nun Ihrerseits aus der Partnersuche quasi ausgestiegen sind, finde ich allerdings schade:
- Ich kann verstehen, dass so etwas einen zurückwirft. Aber Ihr Schluss ist nach meiner Einschätzung nicht zielführend, jedenfalls, wenn Sie weiterhin eine Beziehung wünschen. Wenn wir uns durch solche Ablehnungen zurückwerfen lassen und nichts mehr tun, erzeugen wir eine selbsterfüllende Prophezeiung.
Und noch etwas sehen wir:
- Seit einigen Tagen erheben wir bereits im Fragebogen, ob eine Bereitschaft zu einer Beziehung mit Menschen besteht, die Pflegeverantwortung tragen. Und immer etwas über 30 % beantworten dies mit einem klaren und eindeutigen JA.
Wie sodann die Pflegeverantwortung in der Beziehung gemanagt wird, ob es vorwiegend um emotionale Unterstützung und Akzeptanz oder auch praktische Unterstützung geht, dazu gibt es nach unserer Umfrage sehr verschiedene Vorstellungen, auch unter Pflegenden.
Aber immerhin ein Drittel unserer Mitglieder ist sich jedenfalls beim Ankreuzen sicher, dass daran eine Beziehung nicht scheitern muss. Das ist eine höhere Akzeptanz als beispielsweise für seelische Erkrankungen, Atusimus oder ADHS.
- „Jeder will eine Bindung fürs Leben. Aber ohne Probleme in Kauf zu nehmen.“
Ja, das ist schon der Geist unserer Zeit, wobei Geist aber nicht heißt, dass es wirklich jeder ist oder das es einheitlich ist. Es ist eine Tendenz, eine starke Tendenz, aber sowohl innerhalb der einzelnen Menschen wie auch in der Gesellschaft gibt es auch andere Tendenzen.
Weiterhin möchten viele Menschen starke Bindungen und viele sind nach wie vor in der Lage, sie aufzubauen und sie zu halten.
Was wir bei Gleichklang daraus lernen
Die Zuschrift bestärkt mich, dass wir mit dem Ansatz richtig liegen, Partnersuchende, die mit besonderen Schwierigkeiten konfrontiert sind, nicht einfach so in der Allgemeinheit untergehen zu lassen.
- Für viele Merkmale haben wir über die Zeit immer wieder Akzeptanz-Prinzipien eingeführt, die beispielsweise die Partnersuche für Menschen mit Behinderung, Erkrankung, seelischen Schwierigkeiten, mit Neurodiversität, aber auch in anderen Lebenssituationen, wie Alleinerziehenden, unterstützen.
Das ist notwendig, denn Akzeptanz ist eben nicht selbstverständlich, und es macht daher Sinn, Menschen zusammenzubringen, deren Lebenssituationen und Akzeptanz kompatibel sind.
Schauen wir also weniger auf die, die uns ablehnen, als darauf, wie wir Menschen finden können, mit denen eine Beziehung entsteht:
▶ Zur Beziehungsfindung bei Gleichklang
Weitere Links:


8 Kommentare
Vielleicht sollte ich das nicht, vielleicht muss ich hier aber auch als examinierter Pflegefachmann mal etwas dazu sagen:
Krankheit und Pflegebedürftigkeit betreffen immer auch die Familie und das soziale Netz/Gefüge (siehe Friedemann).
Pflegende Angehörige sind damit vor enorme Herausforderungen gestellt, aber eher selten wird das beachtet oder ehrlich reflektiert, gewürdigt noch weniger. Überwiegend betrifft die Pflegebedürftigkeit ältere Menschen nach einschneidenden Erkrankungen, aber natürlich nicht nur.
Die Mitarbeiter von Deutschlands größtem Pflegedienst sind überwiegend weiblich (aber nicht nur!), sprich ältere Ehefrauen und Töchter (w:m -> 80:20).
Für die Ehefrauen bedeutet das meist, sich irgendwo aufzuopfern und eigene Wünsche und Träume zurückzustecken. Das geschieht in einem Spannungsfeld von Loyalität gegenüber dem Partner, sozialisiertem Pflichtgefühl und völliger Überforderung.
Gibt es mehrere Kinder wird das oft von der ganzen Familie stillschweigend einer Tochter oder einem Sohn zugewiesen, aber selten offen kommuniziert. Es hat schließlich jeder ganz arg viel zu tun, aber wenn sich jemand kümmert, wird von allen anderen gern weg gesehen, weil sich ja jemand drum kümmert. Da werden treten bei Erwachsenen Menschen mit eigenen Familien oft Geschwisterkonflikte aus der Kindheit zutage (wer war denn immer das Lieblingskind?)
Viele und zwar wirklich viele machen dabei den eklatanten Fehler Pflegegeld zu beantragen, statt einen Pflegedienst einzubinden, der zwar längst nicht alles abdeckt, bei weitem nicht, aber als einziger mit echtem Fachwissen auch neutral auf die Situation schauen kann und eben nicht direkt emotional involviert ist. Gar nicht so selten dient das Pflegegeld aber auch ganz anderen Zwecken und es werden ganz andere Familienmitglieder damit alimentiert, während die eigentliche Pflege dem überantwortet wird, der‘s halt macht und damit den schwarzen Peter bekommt.
Aus wirklich eigener Anschauung kann ich sagen, dass es gemessen an den Umständen eigentlich immer besser ist alles an professioneller Unterstützung heranzuziehen was möglich ist, und sich dann persönlich einzubringen und nicht umgekehrt, wie es meistens geschieht.
Das ist für die Pflegeempfänger besser und für die Angehörigen auch, wird aber vor lauter Pflichtgefühl sehr oft übersehen, obwohl es direkt Entlastung schafft. Eine große Familie wo drei Generationen nah beieinander leben, kann so etwas sehr gut schaffen, eine kleine oder zerbrochene eher nicht, und worin auch immer begründet: es stellt eine Belastung für diejenigen dar, die die Verantwortung übernehmen.
Hier befinden wir uns dann an dem Punkt, von dem Gleichklang ausgeht: Pflegende Angehörige, die sich einen Partner wünschen, und damit eine Art von ‚Kind‘ mit in die Beziehung bringen, und das betrifft dann eben auch den Partner und die Partnerschaft.
ich glaube übrigens nicht, dass wirklich mehr Menschen bereit sind, sich darauf einzulassen als auf eine Partnerschaft mit einem behinderten oder psychisch erkrankten Menschen, aber sehr wohl dass es in der allgemeinen Wahrnehmung einen Unterschied macht. Keiner würde einen Vorwurf machen, wenn man eine Beziehung eingeht mit jemandem, der ein Kind oder seine Eltern pflegt, aber es würde einem auch niemand einen Vorwurf machen, wenn man sagt, dass man keine Beziehung mit jemandem führen will, der auf einen Rollstuhl angewiesen, manisch-depressiv ist oder mit Schizophrenie durchs Leben schlingert. Beziehung wird ja vorrangig als Erfüllung verstanden, nicht als Verpflichtung, die mit auch mit Belastung einher geht.
So oder so denke ich, dass da immer auch die Frage im Raum schwebt, warum man sich auf so auf eine Beziehung einlässt, und inwieweit hier versucht wird Beziehung durch Abhängigkeit zu stabilisieren. Der Mann im Rollstuhl verlässt einen nicht so schnell, die pflegende Tochter auch nicht. Nicht zuletzt beweist Loyalität auch Verantwortungsbereitschaft und signalisiert Sicherheit.
Bei psychischen Problemen verhält sich das übrigens ganz anders. Da muss man Drama einkalkulieren, dass einen ganz schnell aus der Kurve schmeißen kann. Eine Beziehung mit einem Borderliner? einer Alkoholikerin? mit jemandem der Stimmen hört oder Dämonen sehen kann?
da frage ich mich nach dem Komplementär und irgendwelchen Co-Geschichten.
Als beruflich Pflegender kann ich an dieser Stelle übrigens auch mal sagen, wie mir so begegnet wird:
es finden immer alle ganz toll, dass ich mit 45 noch mal die Ausbildung zur Pflegefachkraft begonnen und abgeschlossen habe, weil‘s mir einfach sehr viel mehr Sinn macht und gibt als in meinem Handwerk zu bleiben.
Ich fühle mich sehr geehrt, dafür wert geschätzt zu werden.
Bedeutet: sicheres Einkommen unter IGMetall-Niveau, Arbeiten mit IgittIgitt-ich könnte-das-nicht (ich schon! und ich mach‘s auch.), Schichtdienst, Dienst am Wochenende, Nachtdienst, ständig in Kontakt mit kranken Menschen, Sterben und Tod. ‚wie war Dein Tag, Schatz?‘
ich bin kein Freund von KostenNutzen-Denken in Beziehungen (obwohl das eine sehr sichere Perspektive auf Beziehung ist und evidenzbasiert!), aber ich weiß, dass ich da in der semi-bewussten Kalkulation sehr schnell verloren habe.
Wirklich, ich erfahre sehr viel Wertschätzung von den Angehörigen meiner Patienten, diesen berühmten Applaus. Aber Pflege ist eine RedFlag im Dating.
Übrigens empfehlen Pflegefachkräfte Pflegefachkräften, in Dating-Situationen mehr Fachsprache zu verwenden als im Berufsalltag und wenn möglich auch gerne Zeug aus der Notfall- oder Intensivpflege, selbst wenn man davon keine Ahnung hat, allein schon um das Frame vom Arsch-Abwischen zu verschieben. ich komm übrigens von einer ICU. ich hab den ganzen Tag High-Tech-Medizin, und bin andauernd am Arsch abwischen, weil wir fast alle Patienten mit Antibiotika förmlich bombardieren. die Wirklichkeit ist nicht romantisch. ich bin um jeden Dienst froh, an dem ich nicht jemandes Vater oder Mutter Hände falten, und/ oder den Menschen in den Kühlschrank legen muss, zumal es da unten von herum irrenden Seelen nur so wimmelt, die sich auch gerne mal an einen dranhängen. Das ist nicht gerade ein Arbeitsalltag, mit dem man beim Dating punktet, und mit Sicherheit auch kein Lebensalltag mit dem man punktet, wenn man neben dem Beruf noch Angehörige pflegt.
Ich stehe dem übrigens recht offen gegenüber, aber ich will nach dem Dienst auch weder gleich weiter machen, noch ein schlechtes Gewissen haben, dass ich nicht helfen konnte, weil ich im Dienst war.
So oder so aber rate ich als Fachkraft aus Überzeugung dazu in Situationen, wo es um Pflege geht, genau hinzusehen und keiner Frage aus dem Weg zu gehen, nur weil sie einen irgendwo hinführt, wo man nicht sein oder hin will, und zwar genau aus dem Grund, um nicht exakt dort rauszukommen, und auch in Ressourcen zu denken, die sich schneller erschöpfen als guter Wille.
btw: ich bin überzeugt vom Gleichklang-Prinzip, inzwischen aber auch recht sicher, dass mich das nicht in die Beziehung führen wird, die ich immer leben wollte. Allerdings sehe ich meinen Beruf da gar nicht als ursächlichen Grund. Der ist eher so ein allgemeines Downgrade, und ich möchte auch pflegenden Angehörigen mit Sehnsucht nach einem Du und einem Wir dazu raten, das nicht als ursächlichen Grund anzunehmen. Das ist nicht die Wahrheit, und selbst wenn, dann ist das vor allem eine depressive Dynamik. Damit kenne ich mich nicht nur als Fachkraft aus.
Was für eine ungeheuer sympathische Person, die ich sofort daten würde!!!
ob Du mich meinst, Milla? ich nehm‘s mal als Strohhalm um meine Überlegungen aufzuschieben, wie ich gesichtswahrend nur für mich wieder rauskomme aus Gleichklang, weil ich ehrlich gesagt nicht so gut darauf klar komme, wenn mir nicht geantwortet wird. liegt vielleicht auch daran, dass ich eher als ungeheuerlich, denn als sympathisch wahrgenommen werde. da Schweigen immer das letzte Wort behält, werd ich‘s auch nie herausfinden, sei‘s drum. Da wo ich als beruflich Pflegender in Verantwortung gehe, mach ich‘s mit Leidenschaft.
und ich erinnere mich daran, dass ich auch schon mal ein wenig verschossen war in eine Frau meines Alters, die mindestens zwei mal die Woche ins Heim kam um ihre demente und depressive Mutter zu besuchen. Knifflig, weil ich mich da am Rand von Professionalität bewegte und mein pflegerischer Auftrag in so einer Situation klar und eindeutig Priorität hat vor romantischen Gefühlen. Ich hab ihr einfach gesagt, dass ich‘s echt toll von ihr finde, dass sie sich so sehr um ihre Mutter kümmert und sie nicht sich selbst überlässt. Das ist Förderung der Ressourcen, das kann ich jedem gegenüber als pflegerische Maßnahme verkaufen, selbst wenn es in diesem Fall mehr meinte als es sagte.
unabhängig von mir aber würde ich das pflegenden Angehörigen auf Partnersuche ganz generell gern mitgeben:
für jemanden der sozial eingestellt ist, kann Dein Kümmern mehr Sexappeal haben als Hübschheit oder Erfolg im Leben, weil Du damit Dein Herz, Deine Loyalität und Deine Verantwortungsbereitschaft unter Beweis stellst.
Bei der Pflege meiner Mutter habe ich mir zweimal für einen Monat eine Pflegekraft aus Osteuropa genommen.Die waren wähtend ihres Aufenthaltes fast immrr für meine Mutter da und ich konnte in dieser Zeit abschalten und war frei für Dates.Das ist eine Alternative zu Pflegedienst
Das ganze ist genauso furchtbar aufgebläht und kompliziert wie die unerträglichen Fragebögen. Wie kann man sich das Leben nur selber so schwer machen. Eine gewisse Leichtigkeit sollte mitschwingen. Das Leben ist schon kompliziert genug.
Und das bedeutet was hier für Sie?
Das stimmt, aber das Leben kann auch von jetzt auf gleich so kompliziert werden, dass es Dich mit Leichtigkeit an die Wand klatscht.
Sehr geehrter Herr Kattuschek,
ich weiß natürlich nicht, wie alt Sie sind… Zugleich erscheint Ihr Kommentar als eine derart (programmatisch?) blauäugige Verkennung der Realitäten, dass ich nicht sicher bin, ob Sie hier bei Gleichklang wirklich am richtigen Platz sind?
🙃😉