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	Kommentare zu: Immer wieder die gleichen Fehler in Beziehungen?	</title>
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	<description>Blog zur Psychologie von Partnersuche und Dating</description>
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		<title>
		Von: Bertha		</title>
		<link>https://www.psychologie-partnersuche.de/umfragen-studien/immer-wieder-die-gleichen-fehler-in-beziehungen/#comment-1186</link>

		<dc:creator><![CDATA[Bertha]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Apr 2026 21:59:47 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.psychologie-partnersuche.de/umfragen-studien/immer-wieder-die-gleichen-fehler-in-beziehungen/#comment-1178&quot;&gt;Thomas&lt;/a&gt;.

Danke für diesen faszinierenden Text. 
Ein wenig Ver-rücktheit tut uns in der Liebe sicher gut.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.psychologie-partnersuche.de/umfragen-studien/immer-wieder-die-gleichen-fehler-in-beziehungen/#comment-1178">Thomas</a>.</p>
<p>Danke für diesen faszinierenden Text.<br />
Ein wenig Ver-rücktheit tut uns in der Liebe sicher gut.</p>
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		<title>
		Von: Guido F. Gebauer		</title>
		<link>https://www.psychologie-partnersuche.de/umfragen-studien/immer-wieder-die-gleichen-fehler-in-beziehungen/#comment-1182</link>

		<dc:creator><![CDATA[Guido F. Gebauer]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Apr 2026 20:25:24 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Als Antwort auf &lt;a href=&quot;https://www.psychologie-partnersuche.de/umfragen-studien/immer-wieder-die-gleichen-fehler-in-beziehungen/#comment-1178&quot;&gt;Thomas&lt;/a&gt;.

Die Zusammenhänge sind da, aber sie sind alles andere als perfekt. Und genau dadurch entsteht, wie der Artikel darstellt, viel Raum für Veränderung. Der „stilbesetzte Maßstab“ ist das Selbsterleben der Personen, die ihre eigene Zufriedenheit einschätzen, also das, worum es doch auch eigentlich geht. Der implizite Standard ist also tatsächlich explizit und er wird auch erklärt. Die Ergebnisse sind das, was die Betreffenden selbst erleben. Rückerinnerungen können mit Verschiebungen verbunden sein, aber im Hinblick auf die hier dargestellten Dimensionen können wir uns schon als Menschen mit sehr hoher Genauigkeit erinnern, ob wir eine Beziehung insgesamt z. B. als durch Freiheit oder Schmerzen geprägt, als monogam oder nicht monogam etc. erlebt haben. Ich denke, da ist ein gewisses Vertrauen in das Urteil und die Erinnerungen der Befragten begründet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als Antwort auf <a href="https://www.psychologie-partnersuche.de/umfragen-studien/immer-wieder-die-gleichen-fehler-in-beziehungen/#comment-1178">Thomas</a>.</p>
<p>Die Zusammenhänge sind da, aber sie sind alles andere als perfekt. Und genau dadurch entsteht, wie der Artikel darstellt, viel Raum für Veränderung. Der „stilbesetzte Maßstab“ ist das Selbsterleben der Personen, die ihre eigene Zufriedenheit einschätzen, also das, worum es doch auch eigentlich geht. Der implizite Standard ist also tatsächlich explizit und er wird auch erklärt. Die Ergebnisse sind das, was die Betreffenden selbst erleben. Rückerinnerungen können mit Verschiebungen verbunden sein, aber im Hinblick auf die hier dargestellten Dimensionen können wir uns schon als Menschen mit sehr hoher Genauigkeit erinnern, ob wir eine Beziehung insgesamt z. B. als durch Freiheit oder Schmerzen geprägt, als monogam oder nicht monogam etc. erlebt haben. Ich denke, da ist ein gewisses Vertrauen in das Urteil und die Erinnerungen der Befragten begründet.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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		<title>
		Von: Aurelin		</title>
		<link>https://www.psychologie-partnersuche.de/umfragen-studien/immer-wieder-die-gleichen-fehler-in-beziehungen/#comment-1181</link>

		<dc:creator><![CDATA[Aurelin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Apr 2026 14:19:47 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Dass ich bisher alte Beziehungsmuster in neuen wiederholt habe, würde ich für mich auch ganz ohne wissenschaftliche Evidenz bejahen und ebenso für andere Menschen annehmen. ich finde das auch nicht verwerflich, sondern sehr schlüssig, folgerichtig und menschlich.
Jeder Mensch hat seine Themen, für niemanden ist das einfach, aber Partnerschaft wird einem diese Themen garantiert auf den Tisch legen.
Für mich ist darin entscheidend geworden, wie man damit umgeht.
Eine Option dabei ist natürlich sich zu trennen, um‘s dann mit jemand anderen zu versuchen. und es lässt sich auf eine Milliarde Arten erklären und rechtfertigen, weshalb genau das die einzig sinnvolle Möglichkeit ist.
Eine andere sich irgendwie damit zu arrangieren bis man sich selbst nicht wieder erkennt.
Und eine dritte sich damit auseinander zu setzen, mit seinen eigenen und den Themen des anderen. Wenn irgendeine Liebe mal da war, dann kann daraus tiefere Liebe erwachsen.
Die vierte Option schließlich: aufgeben und resignieren.
Gefühlt ist das gerade total en vogue, der ganzen Welt zu erklären, dass man als Single ja viel besser dran ist, weil Milliarden von Gründe.

Tja, ich muss da nicht recht haben. aus ungünstigen Mustern werde ich mich vermutlich auch nie vollständig befreien können. aber ich glaube doch, mich soweit aus Mustern emotionaler Abhängigkeit befreit zu haben, dass ich meine Probleme nicht mehr in anderen verorten muss und Option 3 wählen kann, mit dem klaren Wunsch nach echter und tiefer Verbindung ohne mich dabei im rosigen oder aufreizenden Sonnenschein zu verlieren, obwohl ich doch schon auch schon Sonnenschein sehr mag.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass ich bisher alte Beziehungsmuster in neuen wiederholt habe, würde ich für mich auch ganz ohne wissenschaftliche Evidenz bejahen und ebenso für andere Menschen annehmen. ich finde das auch nicht verwerflich, sondern sehr schlüssig, folgerichtig und menschlich.<br />
Jeder Mensch hat seine Themen, für niemanden ist das einfach, aber Partnerschaft wird einem diese Themen garantiert auf den Tisch legen.<br />
Für mich ist darin entscheidend geworden, wie man damit umgeht.<br />
Eine Option dabei ist natürlich sich zu trennen, um‘s dann mit jemand anderen zu versuchen. und es lässt sich auf eine Milliarde Arten erklären und rechtfertigen, weshalb genau das die einzig sinnvolle Möglichkeit ist.<br />
Eine andere sich irgendwie damit zu arrangieren bis man sich selbst nicht wieder erkennt.<br />
Und eine dritte sich damit auseinander zu setzen, mit seinen eigenen und den Themen des anderen. Wenn irgendeine Liebe mal da war, dann kann daraus tiefere Liebe erwachsen.<br />
Die vierte Option schließlich: aufgeben und resignieren.<br />
Gefühlt ist das gerade total en vogue, der ganzen Welt zu erklären, dass man als Single ja viel besser dran ist, weil Milliarden von Gründe.</p>
<p>Tja, ich muss da nicht recht haben. aus ungünstigen Mustern werde ich mich vermutlich auch nie vollständig befreien können. aber ich glaube doch, mich soweit aus Mustern emotionaler Abhängigkeit befreit zu haben, dass ich meine Probleme nicht mehr in anderen verorten muss und Option 3 wählen kann, mit dem klaren Wunsch nach echter und tiefer Verbindung ohne mich dabei im rosigen oder aufreizenden Sonnenschein zu verlieren, obwohl ich doch schon auch schon Sonnenschein sehr mag.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Christopher Noc		</title>
		<link>https://www.psychologie-partnersuche.de/umfragen-studien/immer-wieder-die-gleichen-fehler-in-beziehungen/#comment-1180</link>

		<dc:creator><![CDATA[Christopher Noc]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Apr 2026 10:58:07 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Hallo Herr Gebauer,

ich habe mir gerade Ihren neuesten Artikel (= Immer wieder die gleichen Fehler in Beziehungen?) komplett durchgelesen.
Das klingt weitgehend logisch.
Ja, Liebe als Freiheit, Liebe als Sex und Lust und Liebe als Engagement klingen auch schon nach hoher bis sehr hoher Zufriedenheit. Es macht durchaus Sinn, in vertraute Muster zurückzukehren. Weil man entweder positive Erfahrungen damit gemacht hat, oder zumindest weiß, wie man sich in diesen Mustern verhalten muss, oder beides.

Allerdings würde ich &quot;Liebe als Schmerz&quot; nicht als Liebe bezeichnen. - Liebe und Schmerz schließen sich ja aus. Liebe ist ja genau das Gegenteil von Schmerz. Weil Liebe Menschen und generell Organismen - also, auch Pflanzen, Pilzen und Tieren, - ja was Gutes tut, während Schmerz Organismen ja was Schlechtes tut. Während Liebe ja förderlich für einen Organismus ist, ist Schmerz ja schädlich für einen Organismus.
Schmerz ist im Prinzip ein Alarmzeichen, dass der Körper oder die Seele gerade Schaden nimmt und man entweder fliehen, oder kämpfen sollte, um die schädigenden Umweltfaktoren zu beenden.
Wegen ihrer Kopplung mit Schaden treten Schmerzen ja auch immer nur im Zusammenhang mit Nahrungsbeschaffung - also, dem Verletzen und/oder Töten von Pflanzen, Pilzen und Tieren, -, der Bewegung im Raum, durch die man auch immer wieder andere Organismen verletzt und/oder tötet, dem Bekämpfen von ungewollten Lebewesen und Genervtheit, Ärger und vor allem Wut, wo es ja gerade darum geht, gegen andere Lebewesen körperlich und/oder psychisch zu kämpfen, auf. Aber auch Hass, wo es ja gerade darum geht, Lebewesen, die man als dauerhafte Feinde definiert hat, zu bekämpfen - teilweise sogar zu töten, ist sehr oft mit Schmerz gekoppelt. Letztendlich kann aber auch Sadismus - also, die Freude am Leid anderer, - zu Schmerzen führen.
Wegen schmerzhafter Schäden würde jeder früher oder später so eine Beziehung beenden. Weil es viel angenehmer ist, gar keine Beziehung zu haben als in einer Beziehung zu leiden.

Was ich mir beim Lesen Ihres Artikels auch gedacht habe, ist, dass extrem Schüchterne auch öfters 2- oder 3-mal in dieselbe Form von Partnerschaft reinwachsen.
Schüchternheit geht ja immer mit Bindungsangst, Konfliktangst und Verlustangst einher. Schüchterne und vor allem extrem Schüchterne haben Angst, eine Partnerschaft aus Eigeninitiative einzugehen, meiden Streitigkeiten und wollen die Tätigkeiten und Familie, Freunde und Bekannte im Alltag behalten.
Allerdings können sich auch extrem Schüchterne verlieben. Dann wollen sie natürlich auch den potentiellen Partner, den sie sich selbst ausgesucht haben und um den sie sich in einer sehr langen Kennenlernphase immer mal wieder bemühen, behalten.
Das Hauptproblem ist aber neben der Konfliktangst und Verlustangst in Bezug auf den Alltag die Bindungsangst. Bei der Bindungsangst hat der extrem Schüchterne ja Angst, was falsch zu machen, dass der potentielle Partner ihm durch bestimmte Verhaltensweisen schaden könnte oder dass andere mitbekommen, dass er sich in einer Kennenlernphase befindet.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Herr Gebauer,</p>
<p>ich habe mir gerade Ihren neuesten Artikel (= Immer wieder die gleichen Fehler in Beziehungen?) komplett durchgelesen.<br />
Das klingt weitgehend logisch.<br />
Ja, Liebe als Freiheit, Liebe als Sex und Lust und Liebe als Engagement klingen auch schon nach hoher bis sehr hoher Zufriedenheit. Es macht durchaus Sinn, in vertraute Muster zurückzukehren. Weil man entweder positive Erfahrungen damit gemacht hat, oder zumindest weiß, wie man sich in diesen Mustern verhalten muss, oder beides.</p>
<p>Allerdings würde ich &#8222;Liebe als Schmerz&#8220; nicht als Liebe bezeichnen. &#8211; Liebe und Schmerz schließen sich ja aus. Liebe ist ja genau das Gegenteil von Schmerz. Weil Liebe Menschen und generell Organismen &#8211; also, auch Pflanzen, Pilzen und Tieren, &#8211; ja was Gutes tut, während Schmerz Organismen ja was Schlechtes tut. Während Liebe ja förderlich für einen Organismus ist, ist Schmerz ja schädlich für einen Organismus.<br />
Schmerz ist im Prinzip ein Alarmzeichen, dass der Körper oder die Seele gerade Schaden nimmt und man entweder fliehen, oder kämpfen sollte, um die schädigenden Umweltfaktoren zu beenden.<br />
Wegen ihrer Kopplung mit Schaden treten Schmerzen ja auch immer nur im Zusammenhang mit Nahrungsbeschaffung &#8211; also, dem Verletzen und/oder Töten von Pflanzen, Pilzen und Tieren, -, der Bewegung im Raum, durch die man auch immer wieder andere Organismen verletzt und/oder tötet, dem Bekämpfen von ungewollten Lebewesen und Genervtheit, Ärger und vor allem Wut, wo es ja gerade darum geht, gegen andere Lebewesen körperlich und/oder psychisch zu kämpfen, auf. Aber auch Hass, wo es ja gerade darum geht, Lebewesen, die man als dauerhafte Feinde definiert hat, zu bekämpfen &#8211; teilweise sogar zu töten, ist sehr oft mit Schmerz gekoppelt. Letztendlich kann aber auch Sadismus &#8211; also, die Freude am Leid anderer, &#8211; zu Schmerzen führen.<br />
Wegen schmerzhafter Schäden würde jeder früher oder später so eine Beziehung beenden. Weil es viel angenehmer ist, gar keine Beziehung zu haben als in einer Beziehung zu leiden.</p>
<p>Was ich mir beim Lesen Ihres Artikels auch gedacht habe, ist, dass extrem Schüchterne auch öfters 2- oder 3-mal in dieselbe Form von Partnerschaft reinwachsen.<br />
Schüchternheit geht ja immer mit Bindungsangst, Konfliktangst und Verlustangst einher. Schüchterne und vor allem extrem Schüchterne haben Angst, eine Partnerschaft aus Eigeninitiative einzugehen, meiden Streitigkeiten und wollen die Tätigkeiten und Familie, Freunde und Bekannte im Alltag behalten.<br />
Allerdings können sich auch extrem Schüchterne verlieben. Dann wollen sie natürlich auch den potentiellen Partner, den sie sich selbst ausgesucht haben und um den sie sich in einer sehr langen Kennenlernphase immer mal wieder bemühen, behalten.<br />
Das Hauptproblem ist aber neben der Konfliktangst und Verlustangst in Bezug auf den Alltag die Bindungsangst. Bei der Bindungsangst hat der extrem Schüchterne ja Angst, was falsch zu machen, dass der potentielle Partner ihm durch bestimmte Verhaltensweisen schaden könnte oder dass andere mitbekommen, dass er sich in einer Kennenlernphase befindet.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Robert St.		</title>
		<link>https://www.psychologie-partnersuche.de/umfragen-studien/immer-wieder-die-gleichen-fehler-in-beziehungen/#comment-1179</link>

		<dc:creator><![CDATA[Robert St.]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Apr 2026 09:41:22 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.psychologie-partnersuche.de/?p=19144#comment-1179</guid>

					<description><![CDATA[Ich habe eine Anmerkung zu dem Thema: Liebe als Familiengründung.
Sicherlich sind Kinder kein Garant für eine glückliche Beziehung. Wenn man wegen eines Kinderwunsches (&quot;Torschlusspanik&quot;, &quot;biologische Uhr tickt&quot;, &quot;Eltern wollen Enkelkinder&quot;) nicht auf die Kompatibilität von Charakter, Lebenszielen und Werten achtet, wird eine glückliche Beziehung  zum &quot;Lotteriespiel&quot; / zur Glückssache.

Ich vermute, dass die Auswertung der Studie die Zufriedenheit mit dem Modell &quot;Liebe als Familiengründung&quot; zu negativ beurteilt:

1)Ein Großteil der Familiengründungen findet zwischen 30-40 Jahren Lebensalter statt.
Wenn eine derartige Beziehung glücklich ist, hält sie sehr wahrscheinlich bis die Kinder zwanzig Jahre später aus dem Haus sind und wahrscheinlich noch länger.
Menschen die mit ihrer Familiengründung aktuell glücklich sind, werden sich eher nicht auf Partnersuche bei Gleichklang begeben.

2) Jüngere Menschen unter dreißig haben meist keine eigenen Erfahrungen mit &quot;Liebe als Familiengründung&quot; 

3) Der Altersschnitt dürfte bei ungefähr 50 Jahren liegen, wenn die Ergebnisse repräsentativ für die Gleichklang-Community sind.

Ich vermute, dass es hier eine Art Surivorship-Bias gibt. Auf Grund von &quot;Durchschnittsalter&quot; und &quot;Platform zur Suche einer Beziehung&quot;, sind Menschen überrepräsentiert, deren Beziehung &quot;Liebe als Familiengründung&quot; unglücklich war bzw. gescheitert ist. Also getrennt/geschieden und jetzt auf der Suche nach einer neuen Beziehung.

Ich vermute, dass Umfrageteilnehmer:innen, deren &quot;Liebe als Familiengründung&quot; glücklich war, überwiegend Witwen bzw. Witwer sind. Das kommt aber heutzutage eher selten vor. Eventuell sind noch einige Menschen dabei, die mit ihrer &quot;Liebe als Familiengründung&quot; glücklich und polyamor sind.

Ich bin Ende 30 und wünsche mir eine &quot;Liebe als Familiengründung&quot; und suche bei Gleichklang.
Daher würde ich mich über eine Antwort von Herrn Gebauer freuen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe eine Anmerkung zu dem Thema: Liebe als Familiengründung.<br />
Sicherlich sind Kinder kein Garant für eine glückliche Beziehung. Wenn man wegen eines Kinderwunsches (&#8222;Torschlusspanik&#8220;, &#8222;biologische Uhr tickt&#8220;, &#8222;Eltern wollen Enkelkinder&#8220;) nicht auf die Kompatibilität von Charakter, Lebenszielen und Werten achtet, wird eine glückliche Beziehung  zum &#8222;Lotteriespiel&#8220; / zur Glückssache.</p>
<p>Ich vermute, dass die Auswertung der Studie die Zufriedenheit mit dem Modell &#8222;Liebe als Familiengründung&#8220; zu negativ beurteilt:</p>
<p>1)Ein Großteil der Familiengründungen findet zwischen 30-40 Jahren Lebensalter statt.<br />
Wenn eine derartige Beziehung glücklich ist, hält sie sehr wahrscheinlich bis die Kinder zwanzig Jahre später aus dem Haus sind und wahrscheinlich noch länger.<br />
Menschen die mit ihrer Familiengründung aktuell glücklich sind, werden sich eher nicht auf Partnersuche bei Gleichklang begeben.</p>
<p>2) Jüngere Menschen unter dreißig haben meist keine eigenen Erfahrungen mit &#8222;Liebe als Familiengründung&#8220; </p>
<p>3) Der Altersschnitt dürfte bei ungefähr 50 Jahren liegen, wenn die Ergebnisse repräsentativ für die Gleichklang-Community sind.</p>
<p>Ich vermute, dass es hier eine Art Surivorship-Bias gibt. Auf Grund von &#8222;Durchschnittsalter&#8220; und &#8222;Platform zur Suche einer Beziehung&#8220;, sind Menschen überrepräsentiert, deren Beziehung &#8222;Liebe als Familiengründung&#8220; unglücklich war bzw. gescheitert ist. Also getrennt/geschieden und jetzt auf der Suche nach einer neuen Beziehung.</p>
<p>Ich vermute, dass Umfrageteilnehmer:innen, deren &#8222;Liebe als Familiengründung&#8220; glücklich war, überwiegend Witwen bzw. Witwer sind. Das kommt aber heutzutage eher selten vor. Eventuell sind noch einige Menschen dabei, die mit ihrer &#8222;Liebe als Familiengründung&#8220; glücklich und polyamor sind.</p>
<p>Ich bin Ende 30 und wünsche mir eine &#8222;Liebe als Familiengründung&#8220; und suche bei Gleichklang.<br />
Daher würde ich mich über eine Antwort von Herrn Gebauer freuen.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Thomas		</title>
		<link>https://www.psychologie-partnersuche.de/umfragen-studien/immer-wieder-die-gleichen-fehler-in-beziehungen/#comment-1178</link>

		<dc:creator><![CDATA[Thomas]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Apr 2026 08:23:12 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.psychologie-partnersuche.de/?p=19144#comment-1178</guid>

					<description><![CDATA[Sie schreiben, als hätten Sie endlich Ordnung in ein Gelände gebracht, das sich sonst notorisch der Kartografie entzieht. Ihre Argumentation ist geschlossen, fast elegant – und gerade deshalb irritierend. Denn sie wirkt weniger wie eine Beschreibung gelebter Beziehungen als wie deren nachträgliche Rationalisierung.

Was Sie „immer gleiche Fehler“ nennen, erscheint mir als ein klassischer Fall narrativer Kohärenzbildung: Aus der Rückschau wird Kontingenz geglättet, Ambiguität reduziert, Zufall in Struktur überführt. Das ist psychologisch verständlich – der Mensch ist ein Sinnbildungswesen –, aber es ist erkenntnistheoretisch heikel. Die Kohärenz Ihrer Darstellung ist womöglich kein Befund, sondern ein Effekt.

Hinzu kommt ein deutlicher psychologischer Reduktionismus. Sie lokalisieren die Ursache von Beziehungsscheitern primär im Individuum: blinde Flecken, Prägungen, unbewusste Muster. Damit verschiebt sich die Analyse stillschweigend von der Dyade zur Monade. Beziehungen aber sind keine Ein-Personen-Systeme. Sie sind emergente Gebilde, Resultate von Interaktion, Resonanz, Reibung – kurz: von Relationalität. Was als „Fehler“ erscheint, ist oft nichts anderes als Inkompatibilität zweier Strukturen, nicht das Defizit einer einzelnen.

Auffällig ist zudem die implizite Normativität Ihres Textes. Sie operieren mit einem Ideal gelingender Beziehung, das nirgends erklärt wird, aber permanent als Referenz mitläuft. „Fehler“ sind dann Abweichungen von diesem stillgesetzten Maßstab. Doch woher kommt dieser Maßstab? Ist er empirisch gewonnen, kulturell geprägt oder lediglich ein Derivat gegenwärtiger Selbstoptimierungssemantik?

Gerade hier schleicht sich – vielleicht ungewollt – eine moralische Ökonomie ein: Wer scheitert, hat offenbar nicht hinreichend an sich gearbeitet. Die Kategorie des „Fehlers“ individualisiert, wo man ebenso gut von Kontingenz, Timing oder sozialer Einbettung sprechen könnte. Damit wird Verantwortung internalisiert, während Kontextbedingungen aus dem Blick geraten.

Schließlich suggeriert Ihr Text eine Kausalität, die so klar vermutlich nicht ist. Psychologische Dispositionen mögen Präferenzen und Tendenzen strukturieren, aber sie determinieren keine Beziehungsausgänge. Zwischen Disposition und Ereignis liegt ein Feld von Zufällen, Begegnungen, historischen Momenten – ein Bereich, den Ihre Argumentation weitgehend ausblendet.

Verstehen Sie mich nicht falsch: Ihre Diagnose ist nicht unplausibel. Sie ist im Gegenteil so plausibel, dass sie fast zu glatt erscheint. Und vielleicht ist genau das der Punkt. Wo alles passt, könnte etwas fehlen – nämlich jene Widerständigkeit der Wirklichkeit, die sich nicht ohne Rest in Muster überführen lässt.

Kurz gesagt: Sie liefern eine überzeugende Psychologie des Wiederholens – aber womöglich um den Preis einer Unterschätzung des Unvorhersehbaren. Wenn Liebe als logarithmische Vermittlung durch einen Datenhändler Anbahnung erfährt, fällt die amour fou der Rasterfahndung zum Opfer.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sie schreiben, als hätten Sie endlich Ordnung in ein Gelände gebracht, das sich sonst notorisch der Kartografie entzieht. Ihre Argumentation ist geschlossen, fast elegant – und gerade deshalb irritierend. Denn sie wirkt weniger wie eine Beschreibung gelebter Beziehungen als wie deren nachträgliche Rationalisierung.</p>
<p>Was Sie „immer gleiche Fehler“ nennen, erscheint mir als ein klassischer Fall narrativer Kohärenzbildung: Aus der Rückschau wird Kontingenz geglättet, Ambiguität reduziert, Zufall in Struktur überführt. Das ist psychologisch verständlich – der Mensch ist ein Sinnbildungswesen –, aber es ist erkenntnistheoretisch heikel. Die Kohärenz Ihrer Darstellung ist womöglich kein Befund, sondern ein Effekt.</p>
<p>Hinzu kommt ein deutlicher psychologischer Reduktionismus. Sie lokalisieren die Ursache von Beziehungsscheitern primär im Individuum: blinde Flecken, Prägungen, unbewusste Muster. Damit verschiebt sich die Analyse stillschweigend von der Dyade zur Monade. Beziehungen aber sind keine Ein-Personen-Systeme. Sie sind emergente Gebilde, Resultate von Interaktion, Resonanz, Reibung – kurz: von Relationalität. Was als „Fehler“ erscheint, ist oft nichts anderes als Inkompatibilität zweier Strukturen, nicht das Defizit einer einzelnen.</p>
<p>Auffällig ist zudem die implizite Normativität Ihres Textes. Sie operieren mit einem Ideal gelingender Beziehung, das nirgends erklärt wird, aber permanent als Referenz mitläuft. „Fehler“ sind dann Abweichungen von diesem stillgesetzten Maßstab. Doch woher kommt dieser Maßstab? Ist er empirisch gewonnen, kulturell geprägt oder lediglich ein Derivat gegenwärtiger Selbstoptimierungssemantik?</p>
<p>Gerade hier schleicht sich – vielleicht ungewollt – eine moralische Ökonomie ein: Wer scheitert, hat offenbar nicht hinreichend an sich gearbeitet. Die Kategorie des „Fehlers“ individualisiert, wo man ebenso gut von Kontingenz, Timing oder sozialer Einbettung sprechen könnte. Damit wird Verantwortung internalisiert, während Kontextbedingungen aus dem Blick geraten.</p>
<p>Schließlich suggeriert Ihr Text eine Kausalität, die so klar vermutlich nicht ist. Psychologische Dispositionen mögen Präferenzen und Tendenzen strukturieren, aber sie determinieren keine Beziehungsausgänge. Zwischen Disposition und Ereignis liegt ein Feld von Zufällen, Begegnungen, historischen Momenten – ein Bereich, den Ihre Argumentation weitgehend ausblendet.</p>
<p>Verstehen Sie mich nicht falsch: Ihre Diagnose ist nicht unplausibel. Sie ist im Gegenteil so plausibel, dass sie fast zu glatt erscheint. Und vielleicht ist genau das der Punkt. Wo alles passt, könnte etwas fehlen – nämlich jene Widerständigkeit der Wirklichkeit, die sich nicht ohne Rest in Muster überführen lässt.</p>
<p>Kurz gesagt: Sie liefern eine überzeugende Psychologie des Wiederholens – aber womöglich um den Preis einer Unterschätzung des Unvorhersehbaren. Wenn Liebe als logarithmische Vermittlung durch einen Datenhändler Anbahnung erfährt, fällt die amour fou der Rasterfahndung zum Opfer.</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: b.a.paraschiv		</title>
		<link>https://www.psychologie-partnersuche.de/umfragen-studien/immer-wieder-die-gleichen-fehler-in-beziehungen/#comment-1177</link>

		<dc:creator><![CDATA[b.a.paraschiv]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Apr 2026 08:15:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.psychologie-partnersuche.de/?p=19144#comment-1177</guid>

					<description><![CDATA[vielen dank für diesen beitrag. 
um alte muster zu durchbrechen, habe ich mich bei gleichklang angemeldet. ich suche eine feste partnerschaft mit einer hypersexuellen frau. 
leider konnte der algorithmus bisher noch in keinster weise jemanden finden, die diese voraussetzungen erfüllt. offenbar sind menschen, die besonders grossen körperlichen appetit haben, in keinster weise an einer festen partnerschaft mit nur einer person interessiert. 
wie kann es mir gelingen dennoch die sich wiederholenden muster des ewigen partnerwechsels zu durchbrechen? 
können sie mir dabei helfen?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>vielen dank für diesen beitrag.<br />
um alte muster zu durchbrechen, habe ich mich bei gleichklang angemeldet. ich suche eine feste partnerschaft mit einer hypersexuellen frau.<br />
leider konnte der algorithmus bisher noch in keinster weise jemanden finden, die diese voraussetzungen erfüllt. offenbar sind menschen, die besonders grossen körperlichen appetit haben, in keinster weise an einer festen partnerschaft mit nur einer person interessiert.<br />
wie kann es mir gelingen dennoch die sich wiederholenden muster des ewigen partnerwechsels zu durchbrechen?<br />
können sie mir dabei helfen?</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
		<item>
		<title>
		Von: Theresia entschuld Rachel		</title>
		<link>https://www.psychologie-partnersuche.de/umfragen-studien/immer-wieder-die-gleichen-fehler-in-beziehungen/#comment-1176</link>

		<dc:creator><![CDATA[Theresia entschuld Rachel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 Apr 2026 07:22:34 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">https://www.psychologie-partnersuche.de/?p=19144#comment-1176</guid>

					<description><![CDATA[Kostenlose App]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kostenlose App</p>
]]></content:encoded>
		
			</item>
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