Subjektive Zufriedenheit und Erfolg bei der Partnerfindung
Heute berichte ich die aktuellen Zahlen zur Zufriedenheit mit Gleichklang aus unserer neuesten laufenden Mitgliederumfrage zur Neuaufsetzung unserer Gleichklang-Plattform.
Ich ordne die Ergebnisse in internationale und deutschsprachige Daten ein, widme mich dann aber insbesondere der Frage, ob Zufriedenheit eigentlich hilfreich ist. Das scheint selbstverständlich, ist es aber nicht, wenn wir die psychologische Realität des Online-Dating betrachten.
Die Antwort auf diese Frage ist nicht nur rein theoretisch interessant oder interessant für die Plattformbetreiber:innen. Vielmehr ergeben sich aus dieser Antwort bedeutsame Hinweise darauf, was wir als einzelne Partnersuchende tun können oder unterlassen sollten, um die Aussichten auf eine Partnerfindung zu erhöhen oder wenigstens nicht zu erniedrigen.
Zufriedenheit mit Online-Dating-Plattformen im internationalen Vergleich
Mehrere unabhängige Umfragen liefern Einblick in die Zufriedenheit der Nutzer:innen mit Online-Dating-Plattformen. Zusammenfassend zeigt sich, dass etwa die Hälfte bis zwei Drittel der Online-Dater zufrieden sind, während ein erheblicher Teil gemischte oder negative Erfahrungen macht:
- USA (Pew Research 2022): In einer repräsentativen US-Umfrage gaben 53 % der Personen mit Online-Dating-Erfahrung an, ihre Gesamterfahrungen seien positiv gewesen, während 46 % negative Erfahrungen berichteten Männer zogen dabei eine deutlich positivere Bilanz als Frauen (57 % Männer vs. 49 % Frauen positive Erfahrungen)
- USA (YouGov 2023): Einer aktuellen YouGov-Umfrage zufolge bewerteten fast drei Fünftel (59 %) der befragten amerikanischen Dating-App-Nutzer:innen ihre User Experience als gut oder sehr gut, während rund 17 % sie als schlecht bezeichneten Der Rest äußerte sich neutral.
- Deutschland (Bitkom 2025): Eine repräsentative Befragung in Deutschland ergab, dass rund 60 % der Online-Dating-Nutzenden mit den genutzten Plattformen zufrieden sind. Interessanterweise liegt die Zufriedenheit bei zahlenden Premium-Nutzern deutlich höher: 73 % der Nutzer kostenpflichtiger Angebote sind zufrieden, gegenüber etwa 59 % Zufriedenen unter den Nutzern reiner Gratis-Dienste.
Aktuelle Zufriedenheitswerte bei Gleichklang
Dies nun sind die aktuellen Zufriedenheitszahlen bei Gleichklang:
- 20,3 % sind zufrieden, 52,8 % eher zufrieden, insgesamt also 73,1 % zufrieden. 22,1 % sind eher unzufrieden und 4,8 % unzufrieden, insgesamt also 26,9 % unzufrieden. Der Anteil der auf der höchsten Stufe unzufriedenen ist mit 4,8 % deutlich geringer als der Anteil der auf der höchsten Stufe zufriedenen.
Sonderstelle: Wissenschaftliche Untersuchung zu Tinder – im Vergleich zu Gleichklang
Eine Sonderstelle nimmt eine Untersuchung zu Tinder ein, die peer reviewed und in einem wissenschaftlichen Journal veröffentlicht wurde:
Auf einer vierstufigen Skala von 1–4 erreichte Tinder eine durchschnittliche Zufriedenheit von 2,39. Wird die Skala auf eine eher jedenfalls für deutsche Leser:innen intuitive Schulnotenskala von 1–4 umgepoolt (1 = zufrieden, 4 = unzufrieden), ergibt sich daraus eine Durchschnittsnote von 2,61. Wird gerundet, ist Tinder der Kategorie 3 „eher unzufrieden“ zuzuordnen.
Die gleiche Berechnung mit den obigen Daten von Gleichklang führt zu einem Durchschnitt von 2,11, was der Kategorie 2 „eher zufrieden“ entspricht.
Statistisch sind diese Unterschiede fraglos hoch signifikant, und auch inhaltlich gelten Unterschiede ab 0,3 Skalenpunkten auf einer vierstufigen Skala als bedeutsam.
Vergleichsweise Zufriedenheit hoch
Im Vergleich besagen diese Daten, dass die durchschnittliche Zufriedenheit mit Gleichklang deutlich oberhalb der durchschnittlich in Deutschland und international berichteten Zufriedenheitsdaten mit Online-Dating-Plattformen liegt.
Werden aber ausschließlich kostenpflichtige Dating-Plattformen im deutschsprachigen Raum betrachtet, dann erreicht Gleichklang mit 73,1 % eine ähnliche durchschnittliche Zufriedenheit wie dies bei anderen kostenpflichtigen Dating-Plattformen der Fall ist.
Warum Zufriedenheit bei Dating-Plattformen sachlogisch oft eher niedrig ausfällt
Auch wenn wir im Vergleich zu anderen Plattformen durchaus gut dastehen, wirken 73 % Zufriedenheit zunächst nicht besonders hoch.
Dass die Zufriedenheit mit Dating-Plattformen im Durchschnitt nur moderat ausfällt, hat aber einen sachlogischen Grund:
- Dating-Plattformen können den gewünschten Erfolg (eine passende Beziehung) nicht garantieren, sondern nur zukunftsbezogen ermöglichen.
Daraus folgen systematisch niedrigere Zufriedenheitswerte als bei Diensten mit unmittelbarem, gesichertem Ergebnis (vergleichbar mit der Bäckerei, die ein Stück Kuchen verkauft).
Verantwortlich hierfür sind die folgenden menschlichen Bewertungsprozesse:
1) Ergebnis-Unsicherheit: „Wir bewerten den Boten, nicht nur die Botschaft“
Bei Diensten, deren Erfolg extern und unsicher ist, wird der Anbieter häufig für Zufälle „mitbewertet“. Labor- und Feldstudien zeigen: Fällt das Ergebnis aus Gründen außerhalb der Anbieter-Kontrolle aus, vergeben Konsument:innen signifikant häufiger „unzufrieden“ – sie „schießen auf den Boten“, obwohl die Leistung korrekt war. Dating-Plattformen stehen genau in dieser Logik. Viele Schritte liegen bei Dritten (anderen Mitgliedern), Chemie und Timing sind nicht kontrollierbar; bleibt das Ergebnis aus, sinkt die Zufriedenheit.
2) Erwartungs-(Dis)Konfirmation: Hohe Erwartungen + ausbleibendes Ergebnis → Unzufriedenheit
Die etablierte Expectancy-Disconfirmation-Theorie erklärt Zufriedenheit als Ergebnis vom Vergleich erwartete vs. erlebte Leistung. Wird die (implizit oft hohe) Erwartung „ich finde eine Beziehung“ nicht zeitnah erfüllt, entsteht negative Disconfirmation. Dating ist damit besonders anfällig für Unzufriedenheitsurteile.
3) Stichproben-Logik: Erfolgreiche Nutzer verschwinden aus den Befragungen
Wer erfolgreich ist, beendet häufig die Nutzung – und taucht in laufenden Nutzer:innen-Befragungen seltener auf. Dadurch ist die aktiv befragte Population überproportional „prä-Erfolg“ und bewertet strenger. So war es auch bei der aktuellen Gleichklang-Umfrage: Die meisten erfolgreichen Mitglieder verlassen uns schnell. Unter den Befragten waren daher fast ausschließlich Mitglieder, die bisher keine Partnerschaft gefunden haben.
5) Drei-seitige Abhängigkeit und geringe Kontrolle
Im Gegensatz zur Bäckerei (Anbieter kontrolliert Produkt) agiert eine Dating-Plattform in einem dreiseitigen Markt: Das Ergebnis hängt von der Plattform, aber auch von dem Verhalten der Beteiligten selbst sowie aller anderer Nutzer:innen ab, mit denen diese in Kontakt treten. Je weniger Kontrollierbarkeit und Vorhersagbarkeit der Ergebnisse, desto schwankender und im Mittel niedriger fällt Zufriedenheit aus.
6) Outcome prägt Urteil stärker als der Prozess
Mehrere Befunde zeigen, dass diejenigen, die über eine Plattform tatsächlich Fortschritt/Erfolg erleben, die Plattform deutlich positiver als Nicht-Erfolgreiche bewerten – ein direkter Hinweis, dass Outcome das Zufriedenheitsurteil dominiert. Das wurde in repräsentativen Umfragen wiederholt beobachtet (z. B. deutlich positivere Bewertungen unter Personen, die ihren Partner online gefunden haben). Genau das sehen wir auch bei Gleichklang. Sobald der Erfolg eintritt, werden wir meistens als exzellent bewertet, obgleich wir nichts anders getan haben als vorher und für alle anderen Mitglieder auch.
Besondere Herausforderungen für Gleichklang
Die Zufriedenheit mit Gleichklang liegt oberhalb der Durchschnittswerte anderer Online-Dating-Plattformen. Dennoch ergeben sich spezifische Herausforderungen, die aus der besonderen Ausrichtung resultieren.
Allgemeine Erwartungen und implizite Bewertungskriterien
Viele neue Mitglieder bringen allgemeine Erwartungen aus dem Mainstream-Online-Dating mit:
- Viele Vorschläge in kurzer Zeit, eine hohe Geschwindigkeit der Kontakte oder permanentes Scrollen durch Fotos.
Diese Erwartungen wirken zugleich als explizite oder implizite Bewertungskriterien. Wirken sie als explizite Kriterien, können Mitglieder dies formulieren oder sich beispielsweise darüber beschweren. Wirken die Kriterien aber implizit, glauben Mitglieder, diese Erwartungen nicht zu hegen, tun es jedoch in Wirklichkeit doch. Auch wenn sie nicht offen formuliert werden, dienen diese Erwartungen also unbewusst als Maßstab. Da Gleichklang diese Erwartungen wiederum bewusst nicht erfüllt, kann bei einem Teil der Mitglieder Unzufriedenheit entstehen. Tatsächlich wissen wir mindestens bezüglich expliziter Erwartungen aus Umfragen, dass unter den Unzufriedenen wirklich öfter Erwartungen herrschen, die dem Mainstream-Dating entsprechen.
Verzicht auf Gamifizierung und Belohnungsreize
Im Unterschied zu großen Plattformen arbeitet Gleichklang nicht mit Gamifizierungsmechanismen wie Likes, Wischbewegungen oder der als Belohnungsreiz dienenden Zustellung besonders attraktiver Profile. Bei anderen Dating-Systemen sind diese Mechanismen jedoch Standard. Solche Elemente können zwar kurzfristig positive Gefühle, Spannung und Neugier auslösen, führen aber dazu, dass die eigentliche Begegnung in den Hintergrund tritt. Gleichklang verzichtet daher auf solche Belohnungsreize, um die Ernsthaftigkeit der Partnersuche zu schützen. Dies bedeutet zugleich, dass ein Zufriedenheitsfaktor, den andere Plattformen bedienen, hier nicht greift. Denn auch wenn solche Anreize von der Partnerfindung eher wegführen, können sie dennoch aufgrund des sofortigen Erlebenswertes die Zufriedenheit erhöhen.
Hohe Erwartungen durch Werteorientierung
Viele Mitglieder gelangen zu Gleichklang, weil sie sich mit den ethischen, ökologischen oder psychologischen Werten und Prinzipien unserer Plattform identifizieren. Diese Identifikation führt oft zu besonders hohen Erwartungen, die weit über denen an andere Dating-Apps liegen. Enttäuschungen entstehen jedoch dann besonders leicht, wenn Erwartungen besonders hoch sind, aber die erhofften Begegnungen bisher nicht zustande gekommen sind. Oder wenn die hohen Erwartungen an uns wegen unserer ethischen Ausrichtung gleichzeitig mit Mainstream-Dating Erwartungen verbunden werden. Die Fallhöhe ist hoch, weil die Plattform nicht nur als Dienstleister, sondern als Ausdruck eigener Überzeugungen gesehen wird.
Dreiteilung der Unzufriedenen
In der Analyse zeigt sich, dass die unzufriedenen Mitglieder sich in drei Gruppen teilen:
- diejenigen, die das Konzept schätzen, aber die Umsetzung (Design, Übersichtlichkeit, mobile Nutzung) kritisieren,
- diejenigen, die das Konzept ablehnen und ein Mainstream-Dating-Erlebnis erwarten (Anzahl Vorschläge, Regelmäßigkeit Vorschläge, Vorschläge nach Geodaten mit geringer regionaler Distanz etc.).
- diejenigen, die zwar die Werte anerkennen, aber ansonsten ein Maisntream-Dating erwarten.
Nur die erste Gruppe kann durch Relaunches und Verbesserungen erreicht werden. Die beiden anderen Gruppen bleiben schwer erreichbar, da ihre Erwartungen nicht mit dem Ansatz von Gleichklang vereinbar sind. Wir werden ihre Unzufriedenheit daher nur durch Aufklärung und Überzeugung verändern können, was wir u.a. auch mit solchen Blog-Artikeln versuchen.
Design und Nutzerfreundlichkeit im Spannungsfeld
Ein wiederkehrender Kritikpunkt betrifft Design und Nutzerfreundlichkeit:
- Große Plattformen mit Millionenbudgets setzen Standards, an denen viele Nutzer:innen Gleichklang messen. Bei vielen fehlt zudem eine Vorstellung über Aufwand und Kosten – nicht umsonst nehmen große Plattformen teilweise 800 EUR im Jahr und mehr an Gebühren. Scheinbar kostenlose Plattformen nehmen viel mehr Gebühren ein für „Sonderleistungen“ (mehr Matches, Super-Likes etc.) als wir durch unsere sozial gestaffelten Gebühren. Oder sie finanzieren sich durch Werbung, was mit den Werten unserer Plattform nicht vereinbar ist.
Hinzu kommt, dass ein Teil dieser Nutzerfreundlichkeit ökonomisch hilfreich, aber inhaltlich kontraproduktiv sind:
- Ständige Reize, Gamifizierung und extreme Geschwindigkeit sind zwar bequem, behindern aber ernsthafte Bindungsprozesse.
Gleichklang steht hier also vor einem Balanceakt:
- In Bereichen, in denen Design und Nutzerfreundlichkeit tatsächlich hilfreich oder nicht schädlich sind, wie Übersichtlichkeit oder mobile Nutzbarkeit, muss sich Gleichklang den Standards so weit wie möglich annähern (was kostspielig ist).
- In anderen Bereichen müssen wir weiterhin bewusst abweichen – etwa beim ausführlichen Fragebogen oder dem Verzicht auf Spielelemente. Diese „Unbequemlichkeit“ ist für die Partnerfindung notwendig und wird deshalb beibehalten. Es ist eine unserer Kernaufgaben, dies zu vermitteln.
Ausblick: Neuaufsetzung in zwei Monaten
In rund zwei Monaten wird Gleichklang mit der neuen Anwendung online gehen. Aus den bisherigen Ergebnissen der laufenden Mitgliederumfrage und Testnutzung wissen wir, dass etwa 80 % der Mitglieder die neue Anwendung besser finden als die aktuelle und mehr als 90 % sie als besser mobil nutzbar bewerten.
Bis zum Onlinegang setzen wir zusätzlich über 120 konkrete Mitgliedervorschläge um. Mit der Neuaufsetzung wollen wir den beschriebenen Herausforderungen begegnen:
- Ziel ist es, sich in den Bereichen, in denen Verbesserungen hilfreich sind – wie etwa beim Design oder der mobilen Nutzung – an Standards anzunähern.
Gleichzeitig werden wir in anderen Bereichen weiterhin von Mainstream-Standards abweichen, da zu viel Bequemlichkeit und ganz besonders jede Form von Gamifizierung der Partnerfindung entgegenlaufen.
Nach Modellrechnungen zur Wirkung von Neuaufsetzungen auf die Zufriedenheit rechnen wir aufgrund der aktuellen Umfrage mit einem Anstieg der Gesamtzufriedenheit von 73 % auf knapp 80 %. Wir erwarten nur eine moderate Steigerung, weil die zentralen Herausforderungen – Erfolg tritt zunächst beim Dating nicht ein, Diskrepanz zwischen Mainstream-Erwartungen und dem besonderen Ansatz von Gleichklang – strukturell bedingt sind und nicht allein durch Design- oder Usability-Verbesserungen aufgelöst werden können.
In einem Bereich wie dem Online-Dating und auch für uns als Gleichklang dürfte es unmöglich sein – egal, was wir tun –, eine Zufriedenheitsrate von deutlich über 80 % zu erreichen. Trotzdem tun wir, was wir können.
Hilft ein Fokus auf Zufriedenheit für die Partnerfindung?
Ein reiner Fokus auf Zufriedenheit kann Anbieter dazu verleiten, Features einzubauen, die die Zufriedenheit erhöhen, ohne jedoch die Chancen der Partnerfindung zu verbessern. Im ungünstigsten Fall werden sogar Funktionen integriert, die die Chancen einer erfolgreichen Partnersuche verschlechtern. Genau dies is Standard beim Online-Dating, weshalb mit immer mehr Dating-Optionen seit vielen Jahren die Raten derjenigen, die unfreiwillig Single sind, ansteigen.
Alles zu diesem Phänomen, das vielen unbekannt ist, erfahren Sie in diesem Video „Gewollte Einsamkeit“.
Hintergrund des weltweiten Dating-Problems ist, dass die Zufriedenheit der Nutzer:innen – vor dem Erfolg – nicht an den realen Bemühungen einer Plattform ausgerichtet wird, das Gelingen von Partnerfindung zu ermöglichen. Also konzentrieren sich Plattformen, denen es vorwiegend um ökonomischen Erfolg geht, darauf, die Zufriedenheit auf andere Weise zu erhöhen, was jedoch oft die Aussichten für eine Partnerfindung senkt.
Subjektive Zufriedenheit und ihre Grenzen
Auch für die Nutzer:innen selbst ist die subjektive Zufriedenheit, in Abhängigkeit davon, worauf sie beruht, nicht unbedingt hilfreich, um die eigenen Chancen für eine nachhaltige Partnerfindung zu erhöhen:
- Wir können mit einer Plattform zufrieden sein, weil sie wenig Aufwand erfordert, eine schnelle Teilnahme ermöglicht, Gamifizierung und kurzfristige Belohnung bietet oder kostenfreie Optionen beinhaltet. Ebenso kann die Zufriedenheit daher rühren, dass die Plattform besonders gut mobil funktioniert oder sehr übersichtlich gestaltet ist.
All dies ist nachvollziehbar, steht aber nicht zwingend im Kontext der Chancen einer Partnerfindung. Es ist vielmehr möglich, dass auf einer anderen Plattform, die diese Kriterien nicht erfüllt, die Chancen für eine erfolgreiche Partnerfindung erheblich höher liegen.
Die Zufriedenheit allein ist also kein zielführendes Kriterium. Statt einer allgemeinen Zufriedenheit kommt es auf eine reflektierte Zufriedenheit an – eine Form von Zufriedenheit, die durch Wissen und Reflexion entsteht und so tatsächlich die Partnerfindung fördern kann.
Reflektierte Zufriedenheit als Schlüssel
Nutzer:innen gelangen zu einer reflektierten Einschätzung der Zufriedenheit, wenn sie sich das komplexe Wissen über die Prozesse der Partnerfindung aus psychologischer Perspektive aneignen. So können sie zu einem Status gelangen, wo sie ihre Bewertung nicht an kurzfristigen Erlebnissen oder Schwierigkeiten festmachen, sondern daran, inwiefern eine Plattform einen Beitrag dazu leistet, das Ziel einer Partnerschaft zu erreichen,
Dies ist eine hohe Anforderung, die viele nicht erfüllen werden. Wer sich aber der Herausforderung stellt, die eigene Partnersuche und die zugrunde liegenden Prozesse besser zu verstehen, hat auch die besseren Aussichten. Denn auf diese Weise können sie die Plattformen besser einordnen und diejenigen finden, die zielführend sind. Reflektierte Zufriedenheit kann bereits entstehen und fortbestehen, wenn kein Erfolg eingetreten ist. Dies wiederum erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass die entsprechende Person dabei bleibt, bis der Erfolg eingetreten ist.
Das ist ein sehr signifikanter Faktor:
- So ist bei Gleichklang der Hauptgrund für Misserfolg die vorzeitige Beendigung der Teilnahme, die wiederum meistens daraus entsteht, dass sich die Betreffenden nicht über die tatsächlichen Erfolgsfaktoren der Partnerfindung bewusst sind.
Dranbleiben bis zum Erfolg
Die Partnerfindung bei Gleichklang dauert durchschnittlich zwei Jahre. Bei vielen Mitgliedern geht es schneller, bei anderen dauert es länger. Auch eine Vermittlungsdauer von 11 Jahren haben wir bereits in Einzelfällen beobachtet.
Sich mit diesen Zeitverhältnissen zuvor auseinanderzusetzen und dann reflektiert an die Partnersuche heranzugehen, beinhaltet optimale Chancen, unabhängig von kurzfristig irrelevanten Ereignisschwankungen, die Partnersuche nicht mit Frustration, sondern mit einer Partnerschaft zu beenden.
Auf dem Weg zu einer erfüllten Beziehung begleiten wir Sie gerne:
▶ Zur Beziehungssuche bei Gleichklang
Weitere Links:
Informationen zum Coaching:
Einzeltermine für ein Coaching können Sie jederzeit über meine Website vereinbaren. Wie überall gilt auch für das Coaching unser Grundsatz, dass bei Gleichklang niemand an finanziellen Engpässen scheitern soll. Das Coaching-Honorar kann daher ohne Probleme auch in niedrigen Monatsraten beglichen werden.



2 Kommentare
Ich hätte ja eine Mitgliedschaft abgeschlossen, wenn sie nicht so verdammt teuer wäre. Das kann ich mir mit meinem bißchen Erwerbsminderungsrente einfach nicht leisten. Schade.
Wende Dich doch bitte an das Team, die Teilnahme wird für Menschen in finanzieller Not auf bis zu 6 EUR pro Jahr reduziert.